Quittenbaum Kunstauktionen München ist Ihr internationales Auktionshaus für Jugendstil, Art Déco, Design, Murano Glas, Alte Kunst, Moderne sowie Kunst des 20./21. Jahrhunderts sowie Juwelenschmuck, Künstlerschmuck und Autorenschmuck
Gesonderte Öffnungszeiten:
Am Dienstag, den 30. Juni 2026 bleibt das Auktionshaus geschlossen.
Am Mittwoch sind wir wieder zu unseren gewohnten Öffnungszeiten für Sie da.
An vier Terminen im Jahr versteigern wir seit 1998 mit großem Erfolg Möbel, Leuchten und Kunsthandwerk aus den Bereichen Jugendstil und Art Déco. Außerdem bieten wir Design vom Bauhaus über Midcentury, Space Age bis Contemporary Design, Murano Glas, feines Kunsthandwerk, historischen Juwelenschmuck, Autorenschmuck, Künstlerschmuck, Fotografie, Vintage Accessoires sowie moderne und zeitgenössische Kunst an.
Seit Januar 2024 sind wir mit einer Repräsentanz in Düsseldorf für Kunden im Rheinland bequem erreichbar.
Kontaktieren Sie uns gerne telefonisch oder per E-mail, wenn Sie Objekte versteigern lassen oder ersteigern möchten oder lassen Sie Ihre Kunstwerke und Designobjekte unverbindlich und kostenlos von unseren Experten schätzen.
Nachverkauf bis zum 17. Juli 2026
Entdecken Sie die virtuelle Vorbesichtung zu den kommenden Auktionen
Der Auktionsblock im Sommer startete höchst erfolgreich mit der Sparte Jugendstil und Art Déco.
Gut zwei Drittel der angebotenen Lose fanden neue Besitzer. Hat sich das Online-Bieten auch bei den Conoisseuren des frühen 20. Jahrhunderts bereits etabliert, bevorzugten es in dieser Auktion nicht wenige Kunden, sich anrufen zu lassen, oder uns im Saal zu besuchen. Mit unseren liebevoll gestalteten Highlight-Broschüren und den bereitgestellten Listenkatalogen in analoger Form bestens informiert, beteiligten sich die Saalbieter sehr erfolgreich an unserer 480 Lose umfassenden Auktion mit vielen hochkarätigen Sammlerstücken
Die Arbeiten des ungarischen Keramikers Vilmos Zsolnay sind nach wie vor hoch geschätzt. Am Telefon, auf verschiedenen Plattformen und auch im Saal stritten sich die zahlreichen Interessenten um die sechs angebotenen Stücke. Die Henkelvase in Kürbisform mit geritztem Hummerdekor erzielte somit einen Zuschlag von 24.000 € und geht nun in ihre Heimat zurück (Kat.-Nr. 364). Auch der Blatthenkelkrug von Lajos Mack erhielt den stolzen Zuschlagspreis von 19.000 € (Kat.-Nr. 365). Dem anwesenden Käufer war deutlich anzusehen, wie die Anspannung nach erfolgtem Zuschlag von ihm abfiel.

„Radikal schöne“ Auktionsergebnisse
Diesen Juni durfte das Auktionshaus eine bedeutende Privatsammlung aus Deutschland versteigern. Mit der Auktion ‚Radikal Schön‘ gelang es erneut, die internationale Aufmerksamkeit des Sammlermarkts auf außergewöhnliches Design zu lenken. Im Mittelpunkt standen dabei seltene und museale Entwürfe, die teils deutlich über ihre Schätzungen hinaus versteigert wurden.
Den Spitzenzuschlag der Auktion erzielte das Sitzobjekt ‚Pratone‘ von Gufram (Kat.-Nr. 625) mit 10.000 €. Der Startpreis in Höhe von 2.500 € hat sich somit vervierfach. Außerdem stieß der ikonische Armlehnsessel ‚How High the Moon‘ (Kat.-Nr. 705) von Shiro Kuramata auf großes Interesse, der für 7.500 € einen neuen Besitzer fand.
Besonders stark nachgefragt war das italienische Design der 1960er bis 1980er Jahre. Neben zwei seltenen Exemplaren des ‚Cactus‘-Kleiderständers (Kat.-Nr. 627 und 627), die jeweils einen Zuschlag in Höhe von 4.600 € und 6.000 € erzielten, fanden zahlreiche charakteristische Entwürfe dieser Epoche regen Zuspruch.

Design-Auktion knüpft an hervorragende Ergebnisse an
Bereits zu Beginn der Auktion erfreuten sich die Entwürfe der Designerinnen Eileen Gray und Charlotte Perriand großen Interesses. Der Armlehnsessel ‚Transat‘, um 1927 von Gray für die Villa ‚E1027‘ an der französischen Mittelmeerküste entworfen, wechselt für einen Zuschlag von 2.900 € den Besitzer.
Im italienischen Design erzielte die Sammlung aus dem Besitz eines deutschen Kunstsammlers außerordentliche Ergebnisse. Die limitierten Glasobjekte aus der Zusammenarbeit von Ettore Sottsass und Vistosi (Kat.-Nr. 903-908) wechselten allesamt den Besitzer, ebenso die Gruppe seltener Regal. Besonderer Aufmerksamkeit kam dem Regal ‚Lemon Sherbet‘, 1987 von Sottsass entworfen, zu. Das wohl von Renzo Brugola für die Galerie Blum Helman in New York gefertigte Regal mit dem verspiegelten Aufbau und gelb lasiertem Holz wechselt nun für 27.000 € den Besitzer. Von ebenso großem Interesse war das Regal ‚Coming back from Malibu‘, ebenfalls für die Galerie Blum Helman, welches für 14.000 € zugeschlagen wurde, sowie die beiden Regale ‚Max‘ (Zuschlag 15.000 €) und ‚Alessandria d’Egitto‘ aus der ‚bau.haus II‘ Kollektion von Alchimia (Zuschlag 14.000 €).

Autorenschmuck und Juwelen bilden den Abschluss der Sommer-Auktionen
Die Auktion ‚Autorenschmuck & Juwelen‘ am 18. Juni 2026 war geprägt von einer ausgesprochen selektiven und entschlossenen Bieterstruktur. Internationale Sammler und Kenner konzentrierten sich gezielt auf museale Einzelstücke, seltene Künstlerarbeiten und ikonische Entwürfe des 20. Jahrhunderts.
Besonders dynamisch entwickelten sich mehrere Highlights mit deutlichen Steigerungen über den Aufruf hinaus. Die expressive Masken-Brosche von Johann Michael Wilm aus den 1930er Jahren steigerte sich von 4.400 € auf 7.000 €. Ebenso überzeugte die Brosche beziehungsweise der Anhänger ‚Flamenco‘ von Sonia Delaunay-Terk, die von 4.000 € auf 6.500 € anstieg.

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