Auktion 182D

Autorenschmuck & Juwelen

18. Juni 2026 um 18:30 MESZ

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Vorbesichtigung
11. Juni 2026 10:00 - 18:00
12. Juni 2026 10:00 - 18:00
13. Juni 2026 13:00 - 17:00
14. Juni 2026 13:00 - 17:00
15. Juni 2026 10:00 - 18:00


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Mit der Auktion am 18. Juni 2026 präsentiert Quittenbaum eine außergewöhnlich kuratierte Auswahl von über 130 Arbeiten aus Autorenschmuck, Künstlerschmuck und hochwertigen Juwelen renommierter Marken. Ein besonderer Fokus liegt auf der gestalterischen und materiellen Kraft des Goldes, das sich wie ein roter Faden durch die Offerte zieht.

Im Bereich des Autorenschmucks sind die deutschen Zentren München und Düsseldorf mit bedeutenden Positionen vertreten. Ein früher Armreif von Hermann Jünger aus dem Jahr 1968 (Schätzpreis 8.000-10.000 €), in Gold gearbeitet und mit Steinbesatz versehen, verkörpert eindrucksvoll seinen frühen, heute ikonischen Stil. Friedrich Becker setzt mit seinen präzise gearbeiteten Stücken ein Statement. Sein berühmter Kugelring mit austauschbaren Steinelementen (Schätzpreis 3.000-4.000 €) zählt zu den Schlüsselarbeiten des Künstlers und wurde 1959 mit dem Bayerischen Staatspreis ausgezeichnet – ein Meilenstein des modernen Schmuckdesigns. Feines Handwerk zeigt sich auch schon in frühen Goldschmiedearbeiten. Eine Brosche mit Masken-Motiv aus den 1930er Jahren von Johann Michael Wilm beweist diese Qualität in minuziöser Granulationsarbeit (Schätzpreis 4.500-5.500€).

Italienische Positionen nehmen traditionell eine herausragende Rolle im Autorenschmuck ein. Annamaria Zanellas Entwürfe überzeugen mit poetischer Materialität, wie ihre Halskette ‚Venetian Yellow’ (Schätzpreis 2.500-3.500 €). Der Halsschmuck aus Eisenschalen mit Glasmikrokügelchen besetzt, ist ein Spiel aus Licht und Form der eine lebendige Oberfläche schafft. Ebenso beeindruckt Pierfrancesco Raveane mit einer aufwendig gearbeiteten Kette aus beweglichen Goldgliedern (Schätzpreis 8.000-10.000 €). Ein visuelles Statement setzt das opulente Armband von Maurizio Fusari, dessen Kombination aus Gold, Lapislazuli und Wassermelonenturmalin von außergewöhnlicher Präsenz ist (Schätzpreis 25.000-30.000 €). Mit Sevan Biçakçi, oft als „Messerschmied von Istanbul“ bezeichnet, gewinnt die internationale Auswahl zusätzlich an Gewicht. Zwei Ringe des Künstlers sind vertreten, darunter ein außergewöhnliches Exemplar mit fein gearbeiteten Devotionsbildern und einem kunstvoll geschliffenen Citrin (Schätzpreis 10.000 - 12.000 €). Dieses fast byzantinisch anmutende Kunstwerk ist beispielhaft für die erzählerische Tiefe, für die Biçakçi international geschätzt wird.

Der Künstlerschmuck unterstreicht eindrucksvoll die Verbindung von bildender Kunst und tragbarem Objekt. Arbeiten von Pol Bury, darunter ein kinetisches Collier aus Weißgold (Schätzpreis 11.000-13.000 €), stehen neben Entwürfen von Keith Haring, René Magritte und César Baldaccini. Die Bandbreite reicht von skulpturalen und architektonischen Konzepten bis hin zu malerisch inspirierten Schmuckarbeiten. Abgerundet wird die Auktion durch klassische Juwelen renommierter Häuser wie Cartier sowie eine begehrte Kelly Bag von Hermès. Besondere Aufmerksamkeit verdienen die Stücke von Paul Binder, Zürich, dessen Werk für höchste Qualität und gestalterische Raffinesse steht, sowie das Münchner Haus Sévigné, das für seine extravaganten Kreationen bekannt ist.

Diese Offerte vereint museale Qualität mit tragbarer Kunst und richtet sich gleichermaßen an Sammler wie an Liebhaber außergewöhnlicher Schmuckkunst. Die Vorbesichtigung startet ab dem 11. Juni 2026 – eine Gelegenheit, die Werke in ihrer ganzen Präsenz zu erleben.